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Es liegt jedoch eine eBook-Variante vor! Klicken Sie hier.
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ISBN: 978-3-8272-6715-3
128 Seiten
- 1-farbig
erschienen 13.4.2004
€ 9,95 [D]
Leserprofil:
Einsteiger
Experten
Dies ist das Einsteiger-Buch für all jene, die ein Weblog einrichten oder ihr schon bestehendes Weblog aufpeppen möchten. Der Autor zeigt, wie Blogs bei den großen Weblog-Providern aufgesetzt und entweder mit Provider-eigenen oder selbstgebauten Stylesheets gestaltet werden. Der Autor beschreibt Software zur Erstellung und Pflege von Weblogs, Techniken wie RSS-Feeds und Trackbacks zur Verlinkung mit anderen Blogs sowie mobiles Blogging (Moblogging).
(aus der Einleitung)
Was ist überhaupt ein Blog?
Damit fängt es immer an. Ein Freund, Bekannter oder sonst wie Interessierter fragt sich, was das wohl ist, von dem Sie immer erzählen. Und damit fangen auch schon die Probleme an. Denn es lässt sich nicht so leicht erklären, was ein Blog ist.Der Begriff "Blog" selbst ist die Kurzform von Weblog, was wiederum von Logbuch im Web abgeleitet ist. Und weil bei den meisten Leuten mit der Erwähnung des Begriffs Logbuch gleich die Schiffstagebücher der Bounty assoziiert werden, kommt rasch die Zusammenfassung "Ach so, ein Blog ist ein Tagebuch im Web. Davon habe ich schon gehört."
Wenn Ihr Gegenüber nun aber Pech hat, reagieren Sie ziemlich allergisch auf das Reizwort "Tagebuch". Denn schließlich ist Ihr Blog ja viel mehr. Da gibt es keine uninteressanten Einträge ohne tieferen Sinn und überhaupt ...
Wenn Ihr Gegenüber nun wiederum Glück hat, kennen Sie sich ein bisschen mit der Geschichte der Blogs aus und versuchen Ihrem Gegenüber den Facettenreichtum des Blogs näherzubringen.
Wann das Phänomen Blog zum ersten Mal aufgetreten ist, lässt sich schwer sagen. Allenfalls lässt es sich an dem Alter der jetzt noch bestehenden Blogs ablesen. Da gibt es z.B. das Blog von Dave Winer (www.scripting.com), welches den ersten Eintrag am 1. April 1997 verzeichnen konnte. Das Blog von Carola Heine (www.moving-target.de) erblickte schon am 21. Juli 1996 exakt um 23:36 Uhr die damals noch überschaubaren Weiten des Internets. Jetzt nur nicht verunsichern lassen, falls Ihr Gegenüber in das Archiv von Carola Heine schaut und sie selbst dort am 19. Januar 1997 von ihrem "Tagebuch" spricht. Tja, Ausnahmen gibt es halt immer, können Sie dann sagen.
Und genau das ist auch die Eigenheit eines Blogs. Man kann sich noch so viele Definitionen ausdenken, Blogs nach Technik oder Inhalt klassifizieren, Sie werden immer eines finden, auf das die Definition eines Blogs wunderbar passt, das aber gar kein Blog sein will, oder ein Blog ist, obwohl viele Definitionen gar nicht passen.
Eine einfache und gängige Definition beschreibt ein Blog als Website, die in regelmäßigen Abständen aktualisiert wird, ein Archiv von alten Beiträgen bereithält und bei dem die Leser Kommentare zu den einzelnen Artikeln hinterlassen können. Nach dieser Definition wäre der Nachrichtenticker des Heise-Verlages (www.heise.de/newsticker) auch ein Blog. Er wird selbst der Anforderung gerecht, dass die einzelnen Beiträge in Blogs über so genannte Permalinks, also permanente Links, zu erreichen sind.
Und was ist mit dem "Schockwellenreiter" (www.schockwellenreiter.de)? Keine deutschsprachige Publikation über Blogs kommt darum herum, ihn zu erwähnen. Dabei war es bis vor kurzem fast unmöglich, alsLeser gezielt einen Kommentar zu einem Beitrag zu hinterlassen und eigene Beiträge findet man bei ihm auch ganz selten. Und trotzdem ist der Schockwellenreiter ein Blog und der Heise-Newsticker ist keiner.Lassen Sie sich da auf keine Diskussion ein! Sie können nur verlieren, denn es gibt einfach zu viele Blogs und Nicht-Blogs da draußen.
Sie können ein Blog also nicht nach dem äußeren Erscheinungsbild klassifizieren und der Inhalt lässt dies auch nicht zu. Wichtig ist, dass Sie selbst hinter Ihrem Blog stehen. Wenn Sie Katzenfan sind und Fotos Ihrer pelzigen Lieblinge ins Netz stellen wollen, tun Sie das einfach. Aber wundern Sie sich nicht, wenn Sie deshalb schräg angeschaut werden, rein virtuell natürlich. Denn mit Ihren Katzenbildern haben Sie nach Meinung der Blog-Elite natürlich eigentlich nicht das Recht, sich Blogbesitzer zu titulieren.
Aber trösten Sie sich, dafür finden Sie es amüsant, wenn die Techies unter den Blogbesitzern nie enden wollende Diskussionen führen und Konferenzen darüber abhalten, wie sie mit Blogs die Welt verbessern werden. Das ist ja auch das Schöne an der ganzen Sache: Da draußen ist genügend Platz für alle, die Grundstückspreise sind nicht zu hoch und die Nachbarschaft lässt sich ebenfalls frei wählen.
Wie wir inzwischen wissen, gibt es also keine umfassende Definition von Blogs und trotzdem gibt es Software und Anbieter, die von sich behaupten, dass sich damit Blogs erstellen lassen. Das klingt paradox, aber ein Produkt, von dem der Hersteller zugeben müsste, dass man damit unter Umständen Blogs, aber evtl. auch nur Fotoalben oder eine einfache Homepage bauen könnte, ließe sich wohl nicht so einfach an den Mann oder die Frau bringen.
Das Ganze hat aber den schönen Nebeneffekt, dass alles, was mit so einer so genannten Blogsoftware oder bei einem Bloganbieter gemacht wird, per Definition ein Blog wird. Damit schließt sich der Kreis und Sie als EingeweihteR können sicher sein, dass Sie Ihren Diskussionspartner nun vollends verwirrt haben und können zufrieden in sich hineinschmunzeln.
Was erwartet Sie in diesem Buch?
Aber damit Sie beim Bauen Ihres eigenen Blogs oder auch nur beim Verschönern und Ausschmücken des schon bestehenden, möglichst keine Fehler machen, werden wir Ihnen hier die notwendigen Anleitungen und Werkzeuge an die Hand geben.Aus dem inzwischen recht großem Angebot an Bloganbietern haben wir drei ausgewählt, die allesamt deutschsprachig sind. Denn auch wenn die Blogsysteme sehr viele Hilfestellungen geben und auf einfache Bedienung hin entwickelt worden sind, ist die ganze Technik dahinter doch immer noch kompliziert. Und wenn diese dann an der einen oder anderen Stelle sichtbar wird, sind Sie sicherlich erfreut, wenn dies nicht durch die Verwendung einer Sprache, die Sie vielleicht nicht so gut beherrschen, noch schwieriger gemacht wird.
Software, die Sie auf eigene oder gemietete Server aufspielen müssen, haben wir ebenfalls nicht berücksichtigt, schließlich wollen Sie ja keinen Kurs zum Server-Administrator machen, sondern einfach nur ein Blog betreiben.
Ein weiteres Auswahlkriterium bestand darin, dass die drei Bloganbieter technisch sehr ausgereift und auch schon recht verbreitet sind. So sind Sie bei Hilfestellungen, die über die Themen dieses Buches hinaus gehen, nicht auf sich gestellt und finden leichter andere Anwender, die Ihnen behilflich sein können.
Und drittens sind diese Bloganbieter so universell, dass Sie sich nicht schon durch die Auswahl des Anbieters festlegen müssen, ob Sie ein Tagebuch, ein Fotoalbum oder journalistische Inhalte in Ihrem Blog anbieten wollen.
Pressestimmen
Eindeutige und konkrete Tipps und Tricks
[...] eine der Stärken des Blog-Buchs von Dirk Olbertz liegt definitiv darin, gleich alle drei deutschsprachigen Weblog-Anbieter mit wirklich guten, einfach zu verstehenden Anleitungen versorgt zu haben. Die Tipps und Erläuterungen sind ausserdem ebenso konkret wie eindeutig, und beziehen sich ziemlich direkt auf den Umgang mit den Blog-Systemen, unabhängig von deren inhaltlicher Nutzung. Ich denke mal, das Buch ist ein ideales Einstiegsgeschenk für alle 'neuen' BloggerInnen, und solchen die es werden wollen oder sollen. ;-) Ausserdem räumt Das Blog-Buch mit einem Kritikpunkt, welcher immer mal wieder vorgebracht wird, endgültig auf: Dass Bloggen eine schwer zu verstehende Geheimwissenschaft sei und viele Begriffe beinhalte, die nirgends vernünftig erklärt würden. -Stephan Mosel
Kauftipp: Das Blog-Buch
Das Blog-Buch ist ein günstiges Buch (9,95 EUR) und eine ideale Hilfestellung für all diejenigen, die zwar Interesse am Bloggen haben, sich die ersten Schritte aber ohne tiefergehende Anleitung nicht zutrauen. Detailliert beschreibt Dirk wie man sich bei den drei Weblog-Diensten twoday.net, 20six und blogg.de anmeldet, sein Blog konfiguriert, Artikel schreibt, Trackback nutzt und Zusatzdienste einbinden kann. Sympathisch finde ich, dass Dirk nicht lang und breit auf blogger.de, seinen eigenen Dienst, eingeht, sondern stattdessen auf twoday.net, der ebenfalls auf Antville/Helma basiert. Ich habe nun auch endlich mal herausgefunden, wie man damit einen Artikel verfassen kann... wechseln werde ich allerdings nicht. ... Man benötigt keinen technischen Background für die Lektüre dieses Buches, die Kenntnis der Nutzung eines Webbrowsers genügt voll und ganz. Fazit: Ideal für Einsteiger. Kaufen und nichtbloggenden Freunden schenken, damit man nicht ständig "Blogg' das doch!" sagen und seltsame Blicke bekommen muss. Nico Lumma auf http://nico.blogg.de/
Das erste wirklich lesenswerte Buch über Weblogs
Dirk Olbertz hat das IMHO erste wirklich lesenswerte/nützliche deutschsprachige Buch über Web-Blogs geschrieben und Markt+Technik hat es veröffentlicht. Das Buch umfasst ca. 120 Seiten und kann für schlappe 9,95 EUR käuflich erworben werden. [...] Besonders interessant aber mit einem Umfang von nur einer Seite ist der Punkt "Urheberrechtsverstöße". Dieser Thematik wird bisher auf schätzungsweise 90% der deutschsprachigen Weblogs nicht viel Beachtung geschenkt, wenn ganze Artikel ohne Quellenangabe kopiert werden oder Bilder unbekannter Herkunft gepostet werden. Aber er ist ja kein Jurist. Das Buch richtet sich in erster Linie an Einsteiger [...], die kein eigenes Weblog aufsetzen wollen, sondern das betreute Wohnen bei einem Webloghoster vorziehen. Für Fortgeschrittene sind aber die Kapitel über "Blog-Tools" und "Nützliches" interessant. www.h-blog.org
Sehr schön gemacht!
sehr schön gemacht, ein übersichtlicher und gut aufbereiteter einstieg in die welt der weblogs. alle wesentlichen bestandteile der zeitweilig undurchsichtigen blogosphäre werden erklärt, vom anlegen eines blogs, über moblogging, rss bis hin zu technorati & co. schön gemacht, gutes layout, gratulation. durchaus den kauf wert. http://smi.twoday.net
Das Online-Tagebuch - der neue Kult!
Webogs liegen voll im Trend. Eine halbe Million Menschen schreibt täglich auf, was sie bewegt - und die Welt liest mit. Passend zu dem neuen Kult hat sich Autor Dirk Olbertz des Themas angenommen. Dem Buch aus dem Verlag Markt+Technik ist anzumerken, dass der Autior selbst aus der Szene kommt. Er beschreibt auf 128 Seiten alle technischen und inhaltlichen Voraussetzungen, um erfolgreich im Netz zu bloggen. Hinweise auf rechtliche Fragen und zum guten Ton fehlen nicht. ap - Freie Presse
[...] eine der Stärken des Blog-Buchs von Dirk Olbertz liegt definitiv darin, gleich alle drei deutschsprachigen Weblog-Anbieter mit wirklich guten, einfach zu verstehenden Anleitungen versorgt zu haben. Die Tipps und Erläuterungen sind ausserdem ebenso konkret wie eindeutig, und beziehen sich ziemlich direkt auf den Umgang mit den Blog-Systemen, unabhängig von deren inhaltlicher Nutzung. Ich denke mal, das Buch ist ein ideales Einstiegsgeschenk für alle 'neuen' BloggerInnen, und solchen die es werden wollen oder sollen. ;-) Ausserdem räumt Das Blog-Buch mit einem Kritikpunkt, welcher immer mal wieder vorgebracht wird, endgültig auf: Dass Bloggen eine schwer zu verstehende Geheimwissenschaft sei und viele Begriffe beinhalte, die nirgends vernünftig erklärt würden. -Stephan Mosel
Kauftipp: Das Blog-Buch
Das Blog-Buch ist ein günstiges Buch (9,95 EUR) und eine ideale Hilfestellung für all diejenigen, die zwar Interesse am Bloggen haben, sich die ersten Schritte aber ohne tiefergehende Anleitung nicht zutrauen. Detailliert beschreibt Dirk wie man sich bei den drei Weblog-Diensten twoday.net, 20six und blogg.de anmeldet, sein Blog konfiguriert, Artikel schreibt, Trackback nutzt und Zusatzdienste einbinden kann. Sympathisch finde ich, dass Dirk nicht lang und breit auf blogger.de, seinen eigenen Dienst, eingeht, sondern stattdessen auf twoday.net, der ebenfalls auf Antville/Helma basiert. Ich habe nun auch endlich mal herausgefunden, wie man damit einen Artikel verfassen kann... wechseln werde ich allerdings nicht. ... Man benötigt keinen technischen Background für die Lektüre dieses Buches, die Kenntnis der Nutzung eines Webbrowsers genügt voll und ganz. Fazit: Ideal für Einsteiger. Kaufen und nichtbloggenden Freunden schenken, damit man nicht ständig "Blogg' das doch!" sagen und seltsame Blicke bekommen muss. Nico Lumma auf http://nico.blogg.de/
Das erste wirklich lesenswerte Buch über Weblogs
Dirk Olbertz hat das IMHO erste wirklich lesenswerte/nützliche deutschsprachige Buch über Web-Blogs geschrieben und Markt+Technik hat es veröffentlicht. Das Buch umfasst ca. 120 Seiten und kann für schlappe 9,95 EUR käuflich erworben werden. [...] Besonders interessant aber mit einem Umfang von nur einer Seite ist der Punkt "Urheberrechtsverstöße". Dieser Thematik wird bisher auf schätzungsweise 90% der deutschsprachigen Weblogs nicht viel Beachtung geschenkt, wenn ganze Artikel ohne Quellenangabe kopiert werden oder Bilder unbekannter Herkunft gepostet werden. Aber er ist ja kein Jurist. Das Buch richtet sich in erster Linie an Einsteiger [...], die kein eigenes Weblog aufsetzen wollen, sondern das betreute Wohnen bei einem Webloghoster vorziehen. Für Fortgeschrittene sind aber die Kapitel über "Blog-Tools" und "Nützliches" interessant. www.h-blog.org
Sehr schön gemacht!
sehr schön gemacht, ein übersichtlicher und gut aufbereiteter einstieg in die welt der weblogs. alle wesentlichen bestandteile der zeitweilig undurchsichtigen blogosphäre werden erklärt, vom anlegen eines blogs, über moblogging, rss bis hin zu technorati & co. schön gemacht, gutes layout, gratulation. durchaus den kauf wert. http://smi.twoday.net
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